Katharina Riese: Attack
Die Besucherinnen und Besucher der ars electronica 1993 wurden durch "Attack" in ein geschlossenes System "eingebaut", um der vollautomatischen Kommunikationsmaschine "Attack" jenen scheinhaft menschlichen Aspekt zu spenden, den wir von den Einweg-Sendesysteme der Medien kennen. "Attack" versuchte dem Publikum die totalitären Aspekte der Massenmedien in einer Simulation nahezubringen. Die Berührungsängste und Passivität der User sollten erfahrbar gemacht werden.Das zentrale Modul beherbergte ein Sprachprogramm mit einem Frage-Anwortsystem. Auf bestimmte Reizwörter wurden gängige Theoreme der Kunst abgerufen.Dieses vorprogrammierte Verbaldesign konnte durch einen Terminaloperator zugunsten von voice-ins geöffnet werden, die dem Publikum die Illusion einer "Beteiligung" aufdrängte.
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