Biographien
Bernhard Loibner:

lebt in Wien;
Lehrgang für Tontechnik, HS für Musik Wien, Studium Datentechnik, WU Wien, Tonbandkompositionen. Computerprogrammierung, multimediale Projekte: u.a.: In House TV/Akademie der bildenden Künste/Wien, Piazza Virtuale/Piazetta Vienna/3-Sat, ZERO-net.


Carl Meier:

lebt in Wien;
Vagabundenjahre in Griechenland und Frankreich, lebte einige Jahre in Tirol, bearbeitet das Saxophon, u.a. Arbeit mit Reinhard Arzberger, “Sorbas lebt” mit Thomas Larcher und Martin Schöpf - Studium der Philosophie, Uni Wien.


Johann Maurer:

lebt in Villach;
Virtuose auf der Elektrogitarre, autodidaktische Studien in Klassik und Jazz, schrittweiser Aufbau eines eigenen Studios, Tonschnitt für Studiobühne Villach, Musik für NANU Kindertheater, Jingles, Hörspiel “Der Stundenvater” mit dem Autor H. Smoliner.


Die Gruppe “All Quiet On The Western Front” wurde 1987 in Villach gegründet. Benannt nach Erich Maria Remarques Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” arbeiten die drei Mitglieder seither an der Verwirklichung ihres medienübergreifeneden Konzeptes.
A.Q.O.T.W.F sind keine Protagonisten neuer Strömungen, sie schöpfen aus der Vielfalt des schon Vorhandenen, welches das Forum und die Quelle für die Arbeit und den Witz von drei Individuen ist. A.Q.O.T.W.F. lassen sich nicht einordnen, arbeiten bewußt mit der Irritation des Betrachters. Sie verarbeiten immer wieder aktuelle Ereignisse und scheuen sich nicht Stellung zu beziehen. Es werden historische Zitate, Fundmaterial, alte Schlager, Alltagsgeräusche, Ausschußware verarbeitet, zertrümmert, zweckentfremdet und in einen neuen Kontext gebracht. A.Q.O.T.W.F. fordern Aufmerksamkeit des Betrachters, die Bereitschaft hinter die Dinge zu sehen. Das Auffinden von Spuren und ihre Bearbeitung hat zentrale Bedeutung in der Arbeit von A.Q.O.T.W.F. Der eigentlich aus der Begriff der Musik stammende Begriff des “Samples” wird hier auf alle Arbeitsbereiche erweitert. Auch die Auseinandersetzung mit Österreich und seiner Geschichte ist in den Arbeiten der Gruppe immer wieder zu finden.
Ausgehend von musikalischen Arbeiten hat die Gruppe ihre Aktivitäten zunehmend auf andere Medien erweitert. Besonders die Massenmedien bzw. die Massenkommunikationsmittel werden in die Arbeit einbezogen. Wiewohl hierbei die Auseinandersetzung mit neuen Technologien ein wichtiger Bestandteil ist, wollen sich A.Q.O.T.W.F. nicht auf eine apparative Ebene beschränken. Es sollen vor allem medienspezifische Inhalte thematisiert werden. (z.B. der “Fall Karl Schranz”, “Personenrufe”)


aus TRANSIT#2
Materialien zu einer Kunst im elektronischen Raum

  • Personenrufe index

  • Konzept

  • Durchführung

  • Literatur

  • Thomas Feuerstein: Anmerkungen

  • Bekanntmachung

  • Bildmaterial

  • Emblematisches Konnektiv...symbolischer Korrelation

  • Personenrufe bei ORF Kunstradio


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